Das Semester ist zu Ende, damit ist auch dieses kleine Blog-Projekt abgeschlossen. Leider sind es nicht ganz so viele Beiträge geworden wie ursprünglich geplant (die vielen anderen Projekte, die derzeit am Institut laufen lassen ja kaum Zeit), jedoch hat dieses Projekt immerhin zu weiterbloggen animiert. Im „StudiBlog Kulturmanagement“ wollen die Studierenden zukünftig gemeinsam rund um das Studium in Ludwigsburg „bloggen“.

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Während die Zweitsemesterstudenten des Studienganges Kulturmanagement sich im Seminar „Kulturmarketing im Internet“ überhaupt erst einmal damit beschäftigen, was genau ein Wiki ist (vom Hawaiischen „Schnell“), hat bereits eine Studentin des 4. Semesters einen erfolgreichen Wiki ins Leben gerufen. Der Akkeordeon – Wiki des Hohner Konservatorium Trossingen wurde von unserer Mitstudentin Sabrina Fütterer initiert und hat es bereits in die Berichterstattung in der Kulturmarketing-Bloggosphäre geschafft. Da gibt es für unseren Jahrgang nur ein Stichwort: Benchmarking und möglichst schnelles Umsetzen unserer Seminarinhalte!

In unserer Sitzung am 11.6. haben wir uns mit der Werbung im Internet beschäftigt. Besonders interessant war, welche Möglichkeiten es gibt seine eigene Werbung zu platzieren bzw. fremde Werbung für seine Homepage zu bekommen. Der große Vorteil  von Werbung im Internet gegenüber konventioneller Werbung ist, dass man nur für Besucher (Visitors) bezahlen muss, welche die Werbung auch wirklich wahrgenommen haben. So kann das Anklicken eines Werbebanners und der daraus resultierende Besuch auf einer Website den Anzeigenkunden 1-2 Euro kosten. Die Online-Werbung ist eine ganz eigene Branche in der einiges an Geld den Besitzer wechselt. Ich gehe jetzt noch ein bisschen klicken und sorge für Umsatz in dieser Branche…klick(1€)…klick(2€)…klick(3€)….das macht wirklich Spaß.

Jeder Besucher einer Webseite hinterlässt Spuren. Wie man diese Tatsache nutzen kann, erfuhren wir in der Veranstaltung zum Thema „Webmonitoring“. Auch Kulturbetriebe wünschen sich, mehr über ihr Publikum zu erfahren. Eine Auswertung des Besucherverhaltens der eigenen Homepage kann hierzu einiges beitragen. Die Logdateien, die jeder Webserver erstellt, liefern nicht nur Infos über die Anzahl der Besucher auf der eigenen Homepage. Mit Hilfe von Analysesoftware wie Google Analytics erfährt man beispielsweise durch welche Links die Besucher auf die homepage gelangt sind, welche Schlüsselwörter sie bei der Suche genutzt haben, aber auch Details, wie die beliebeste Zugriffszeit. Die Möglichkeiten sind überraschend vielfältig…

in der letzten Seminarsitzung bekamen wir eine Einführung in „Dreamweaver“ und konnten unsere ersten eigenen Versuche starten mit dem Programm zu arbeiten. Es ist total spannend einmal in die Materie einzusteigen und Dinge erklärt zu bekommen, von denen man täglich umgeben ist und sich aber nicht richtig damit auskennt. Wie schön das ist, wenn man plötzlich zwei Seiten miteinander verlinken kann und es funktioniert! Es nimmt tatsächlich diese Angst vor der großen Hürde des „Onlinemarketings“. Bin schon auf die nächste Stunde gespannt.

Institut für Kulturmanagement Ludwigsburg. Es ist im Bereich von Hochschulen ja noch nicht üblich, dass das Gelehrte auch wirklich nah an der Zeit und Wirklichkeit ist. Im Seminar Kulturmarketing im Internet wird tatsächlich auf ein Thema eingegangen, dass auch in den Kulturbetrieben heute aktuell ist oder sein sollte.

Kulturmarketing im Internet. Also sogar im Web 2.0.  Allein das Wort „Marketing“ löst bei vielen Menschen im Kulturbetrieb immer noch Angstschweiss aus. Und dann auch noch das große, böse Internet Web 2.0.